Lenght of time

Eine Einladung zu einem gesteigerten Hörerlebnis, bei dem man den Klang sehen und die Geste hören kann

Un projet exploratoire où l’art du cirque rencontre l’art plastique

Fabian Krestel transforme la jonglerie en outil pictural, traduisant l’éphémère du mouvement en traces visuelles tangibles. Un labyrinth entre cirque et arts plastiques.

Lenght of time ist das nächste Projekt von Fabian Krestel, der derzeit auf der Suche nach Koproduzenten und Residenzen für eine Kreation ist, die 2028 fertiggestellt werden soll.

Lenght of time entfaltet sich wie eine Partitur für Tänzer und Jongleure. Die Show gestaltet sich als eine auditive und rhythmische Erkundung, bei der Musik und Tanz aus der Präsenz der Körper und der Manipulation von Objekten entstehen.

Es geht darum, den Blick auf das zu richten, was man hört, über ein Prinzip der totalen Transparenz nachzudenken, bei dem alles sichtbar ist. Man sieht, woher die Geräusche kommen, was eine Bewegung auslöst, was eine Flugbahn motiviert. Das Publikum ist eingeladen, den Weg der live interpretierten Kreation zu verfolgen.

Das Projekt ist inspiriert von den musikalischen Experimenten Steve Reichs und dem spielerischen Geist John Cages (insbesondere Water Walk).

Die Forschung konzentriert sich auf archetypische Begriffe wie Zeit und Impuls und wendet Prinzipien der zeitgenössischen Musik (Wiederholungen, Phasing, Kanons) auf Gestik und Klang an.

Der Vorschlag von Length of time basiert auf drei grundlegenden Merkmalen:
Hybride Form : Das Projekt befindet sich bewusst an der Schnittstelle verschiedener Genres und verbindet die Intensität eines Konzerts mit der Körperlichkeit einer Performance. Die Interpreten – Musiker, Tänzer und Jongleure – erforschen eine gemeinsame Grammatik, in der Klang, Bewegung und die Manipulation von Objekten untrennbar miteinander verbunden sind.
Live-Kreation : Das Stück ist wie eine Spielsituation aufgebaut, in der die Partner aufeinander reagieren, sich verschieben, einander zuhören und die Komposition aus ihrer Sensibilität entsteht. Anstatt einer festgelegten Partitur zu folgen, gestalten die Interpreten gemeinsam die klangliche und visuelle Landschaft des Werks.

Musik durch Gesten : Die zentrale Idee des Projekts ist, dass Musik und Tanz direkt aus der Materialität der Handlungen entstehen. Jede Bewegung, jede Manipulation eines Objekts, jeder anwesende Körper wird zu einer potenziellen Klangquelle, wodurch die Bühne zu einem echten Instrument wird.

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Bildnachweise

Konzept und künstlerische Leitung : Fabian Krestel
Musikalische Strukturierung : Fabian Fiorini
Technik und Musikgerät : Richard McReynolds, spezialist für elektronische Musik und Sounddesign
Künstlerische darsteller : Carla Kühne, Sarah Blanchard, Keivin Benavides Hidalgo.

Produktion : Plusieurs
Koproduktion : in gange
Unterstützungen : in gange

Inspiration

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Kalender

Fabian Krestel wurde 1987 in München geboren und ist ein interdisziplinärer Künstler, der derzeit in Brüssel lebt. Seine Arbeit schlägt eine Brücke zwischen zeitgenössischem Zirkus, Choreografie und bildender Kunst. Im Jahr 2013 schloss er sein Studium an der ESAC, der École supérieure des arts du cirque in Brüssel, mit Auszeichnung ab. Während seiner Ausbildung spezialisierte er sich auf zwei strukturell unterschiedliche Disziplinen: den chinesischen Mast und das Jonglieren.

Ab 2014 integrierte er Tanz und Akrobatik in seine Arbeit, was zu Kooperationen mit Künstlern wie Kitt Johnson (Dänemark), Claudio Stellato (Belgien und Niederlande), Moni Wespi (Schweiz) und der Compagnie Panama Pictures (Niederlande) führte.

Nach mehreren Jahren als Performer begann Fabian Krestel 2020 mit seiner ersten Kreation, The Labyrinth. Dieses Projekt kann als eine Untersuchung der Beziehung zwischen Prozess und Produkt beschrieben werden. Es ist ein interdisziplinärer, hybrider Versuch zwischen Performance, Installation, bildender Kunst, Theater, Tanz und Musik. Die zentrale Innovation von The Labyrinth ist die Abstraktion des Jonglierens, um visuelle Spuren (Linien, Punkte und Muster) auf der Grundlage flüchtiger Bewegungen zu erzeugen, wodurch lebendige Kunst mit bildender Kunst verbunden wird.

Fabian Krestel wurde für das Forecast-Programm unter der Leitung von Yuya Tsukahara mit dem Thema „Post Punk Performance” ausgewählt. The Labyrinth, unterstützt und koproduziert von verschiedenen europäischen Institutionen, darunter Les Halles de Schaerbeek, BRASS, Latitude 50, Perplex, Mira Miro und Cirklabo, wurde im April 2024 beim Festival des Arts de la Rue de Huy uraufgeführt und steht seitdem auf dem Programm von Festivals und Theatersaisons: HP24 von Les Halles de Schaerbeek in BRASS, Festival Cement, Festival Smells like Circus (2026), Festival Scenar!o (2026), in Marni, …

 

Seit 2024 ist Fabian Krestel als Künstler bei Plusieurs tätig, einer flexiblen Dienstleistungsorganisation, die sich auf undisziplinierte und multidisziplinäre kreative Projekte konzentriert. Diese Organisation ist derzeit hauptsächlich in Belgien aktiv und wird von Laurent Pirotte geleitet. Das Hauptziel besteht darin, als eine Art Zwischenraum zu fungieren und Künstler von administrativen, finanziellen und operativen Verpflichtungen zu entlasten, damit sie mehr Zeit und kreative Freiheit haben.

Plusieurs entwickelt eine solide und langfristige Begleitung seiner assoziierten Künstler, indem es wesentliche Kompetenzen wie delegierte Produktion, Verwaltungsmanagement, Suche nach Fördermitteln, Personalbetreuung, Verbreitung und Kommunikation bündelt.

Die assoziierten Künstler, darunter Fabian Krestel (seit 2024), Moni Wespi (seit 2021) und François de Saint-Georges (seit 2019), profitieren von diesem Ökosystem, um ihrer Arbeit die nötige Dimension zu verleihen.

Contact

Verbreitung – künstlerische Leitung

Fabian Krestel
+32 465 45 48 38
mail@fabiankrestel.com

Produktion – Verwaltung

Plusieurs – Laurent Pirotte
+32 479 610 994
info@plusieurs.be

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